Aktuelles vom
26.09.2026

Zu viele vergebene Chancen kosten den BSV Punkte in Kriens
Die Partie begann ausgeglichen. Nico Eggimann und Leo Schnyder sorgten für die ersten Berner Treffer, während Flavio Wick früh mit einer Parade gegen Marin Sipic zur Stelle war. Bis zur 14. Minute begegneten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, Eggimann stellte zu diesem Zeitpunkt auf 7:7.
In der Folge konnte sich Kriens erstmals etwas absetzen. Der BSV reagierte jedoch und glich durch Mats Hirt und Schnyder wieder zum 9:9 aus. Auch einen weiteren Zwei-Tore-Rückstand machten die Berner wett: Nach einem Fehler von Sipic traf Nik Jauer per Gegenstoss zum 12:12. Danach kippte die Partie zunehmend auf die Seite der Luzerner. Während Kriens seine Möglichkeiten konsequent nutzte, scheiterten die Berner im Angriff mehrfach an Torhüter Kristian Pilipovic oder an der eigenen Chancenverwertung. Insbesondere aus aussichtsreichen Positionen am Kreis liess der BSV zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Kriens zog bis zur 28. Minute auf 20:14 davon und ging schliesslich mit einer 21:15-Führung in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Luzerner den besseren Start. Kriens drückte aufs Tempo und baute den Vorsprung bis zur 35. Minute auf 26:18 aus. Der BSV gab sich jedoch nicht geschlagen und kämpfte sich wieder etwas heran. Samuel Weingartner traf doppelt zum 22:28, wenig später verkürzte Nils Kiener auf 23:28. Auch Wick steigerte sich wieder und zeigte mehrere wichtige Paraden. Eggimann und Schnyder sorgten dafür, dass der Rückstand beim 27:31 in der 50. Minute nur noch vier Tore betrug. Näher liessen die Luzerner den BSV allerdings nicht mehr herankommen. Jerome Müller und seine Teamkollegen fanden immer wieder eine Antwort auf die Berner Treffer. Trotz weiterer Tore von Eggimann und Schnyder gelang es dem BSV nicht mehr, die Partie entscheidend zu drehen.
Am Ende musste sich der BSV Bern dem amtierenden Schweizermeister mit 32:37 geschlagen geben. Ausschlaggebend war insbesondere die Phase vor und nach der Pause, in der die Berner zu viele Chancen ungenutzt liessen und Kriens sich entscheidend absetzen konnte.
Bestplayer: Nico Eggimann (BSV Bern) und Jerome Müller (HC Kriens-Luzern)
Telegramm:
HC Kriens-Luzern - BSV Bern 37:32 (21:15)
Kriens Pilatus Arena | 1384 Zuschauende | SR Albert Gallardo H. / Albert Gallardo O.
BSV Bern
Fischer (6%), Wick (23%), Eggimann (9), Jauer (1), Kiener (3), Aufdenblatten (1), Weingartner (3), Strahm, Nyström (1), Widmer, Kalt (3), Allemann (1), Schnyder (9), Lüthi, Chernov, Hirt (1)
Strafen
3x2min (Weingartner und 2x Hirt)
Bemerkungen
BSV Bern ohne Delhees, Rohr und Corluka (verletzt/krank/überzählig)
Foto
Nikolai Lehmann
Weitere News

BSV Bern gibt Sieg in der Schlussphase aus der Hand

Lenny Rubin verlässt den BSV Bern Richtung Bundesliga
