Aktuelles vom
21.10.2026

BSV Bern feiert Kantersieg gegen Handball Stäfa
Der BSV Bern setzte sich im Heimspiel gegen Handball Stäfa deutlich mit 35:19 durch. Dank einer starken Defensivleistung und einer überzeugenden ersten Halbzeit legten die Berner früh den Grundstein für den ungefährdeten Heimsieg.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nico Eggimann eröffnete das Skore, ehe Samuel Weingartner mit zwei wuchtigen Treffern für den Ausgleich sorgte. Ab der 5. Minute übernahm der BSV zunehmend die Kontrolle. Hannes Nyström brachte die Berner mit 4:3 in Führung, ehe Leo Schnyder und Eggimann den Vorsprung weiter ausbauten. Nach Treffern von Weingartner und Marco Strahm stand es in der 10. Minute bereits 8:4, worauf Stäfa mit dem ersten Timeout reagierte. Doch auch die Auszeit brachte die Zürcher Oberländer nicht zurück ins Spiel. Flavio Wick parierte einen Siebenmeter und die Berner überzeugten weiterhin mit einer kompakten Verteidigung. Nyström, Jauer und Strahm bauten die Führung aus, ehe Jonas Kalt nach seiner Einwechslung ebenfalls erfolgreich war. In der 19. Minute erhöhte Eggimann auf 14:5 und zwang Stäfa bereits zum zweiten Timeout. Kurz vor der Pause sah Cédric Zimmermann nach einem Foul an Ivan Chernov die direkte rote Karte. Kalt sorgte praktisch mit der Pausensirene für den 17:9-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte der BSV zunächst an die starke erste Halbzeit an. Nils Kiener traf ins leere Tor und Eggimann erhöhte wenig später auf 19:9. In der Folge liess die Konzentration in der Berner Defensive etwas nach und auch im Angriff scheiterten die Gastgeber vermehrt an Stäfa-Torhüter Luca Frei. Dennoch blieb der Vorsprung jederzeit komfortabel. Yannik Fischer überzeugte mit zahlreichen Paraden, während Weingartner, Kiener und Rohr offensiv weitere Treffer beisteuerten. In der Schlussphase bauten Schnyder, Kiener und Aufdenblatten den Vorsprung kontinuierlich aus. Stäfa versuchte mit dem siebten Feldspieler nochmals Akzente zu setzen, doch die Berner nutzten das verwaiste Tor gleich mehrfach aus. Den Schlusspunkt setzte schliesslich Torhüter Yannik Fischer, der wenige Sekunden vor dem Ende selbst zum 35:19-Endstand traf.
Damit feierte der BSV Bern einen auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg. Besonders die starke Defensivleistung sowie die zahlreichen Paraden von Yannik Fischer bildeten die Grundlage für den deutlichen Erfolg.
Bestplayer: Yannik Fischer (BSV Bern) und Moritz Bächtiger (Handball Stäfa)
Telegramm:
BSV Bern - Handball Stäfa 35:19 (17:9)
Mobiliar Arena | 713 Zuschauende | SR Kessler D./ Mild N.
BSV Bern
Fischer (46% / 1), Wick (38%), Eggimann (4), Jauer (3), Kiener (5), Aufdenblatten (4), Weingartner (4), Strahm (2), Nyström (4), Rohr (1), Kalt (3), Corluka, Schnyder (3), Chernov (1), Hirt
Strafen
2x2min (Corluka und Hirt)
Bemerkungen
BSV Bern ohne Allemann und Delhees (verletzt/krank/überzählig)
Foto
Nikolai Lehmann
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