Der BSV Bern setzte sich auswärts bei Handball Stäfa klar mit 36:23 durch. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Stadtberner früh die Kontrolle und legten mit einer starken ersten Halbzeit den Grundstein für den deutlichen Erfolg.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich der BSV nach rund zehn Minuten erstmals etwas absetzen konnte. Zwei Treffer von Topscorer Levin Wanner brachten die Stadtberner mit zwei Toren in Führung. In der Folge häuften sich bei Stäfa die Fehler, die der BSV konsequent ausnutzte. Zwischenzeitlich blieb Stäfa über sieben Minuten ohne Torerfolg, wodurch sich die Gäste bis zur 16. Minute bereits auf 10:3 absetzten. In dieser Phase scheiterten die Zürcher Oberländer immer wieder am stark aufspielenden Torhüter Mathieu Seravalli. Auch danach blieben die Stadtberner effizient im Abschluss und liessen defensiv wenig zu. Sandro Gantner erhöhte in der 25. Minute auf 16:6 und sorgte damit für die erste Zehn-Tore-Führung. Kurz vor der Pause gelang es Stäfa noch etwas zu verkürzen, dennoch ging der BSV mit einer komfortablen 17:8-Führung in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel verwaltete der BSV den Vorsprung zunächst souverän. Zwischenzeitlich kam Stäfa dank einiger Paraden von Torhüter Marco Wyss wieder etwas besser ins Spiel. Auch weil sich bei den Stadtbernern ab der 43. Minute einige Fehler einschlichen, konnten die Gastgeber bis zur 47. Minute auf 23:16 verkürzen. In der Schlussphase fand der BSV jedoch wieder zu seiner Konsequenz zurück. Die Stadtberner trafen wieder sicherer und bauten den Vorsprung erneut deutlich aus. Nik Jauer sorgte in der 55. Minute für eine Elf-Tore-Führung, wenig später erhöhte Ivan Corluka auf 31:19, womit die Partie endgültig entschieden war. Weitere Treffer von Allemann und Jauer stellten den klaren 36:23-Endstand sicher.
Stäfa scheiterte über die gesamte Partie hinweg immer wieder am starken Seravalli, der am Ende eine Paradenquote von 45 % aufwies.
Mit diesem deutlichen Auswärtssieg kletterte der BSV Bern in der Tabelle wieder auf Platz 4. Dank des besseren Torverhältnisses zogen die Stadtberner an Wacker Thun vorbei und verbesserten ihre Ausgangslage für die verbleibenden Runden.
Bestplayer: Mathieu Seravalli (BSV Bern) und Han Völker (Handball Stäfa)
Telegramm
Handball Stäfa – BSV Bern 23:36 (8:17)
Frohberg | 676 Zuschauende | Hardegger L. / Hardegger S. (SR)
BSV Bern
Seravalli (45%), Fischer (20%), Eggimann (1), Jauer (4), Kusio (8), Weingartner (3), Wanner (9), Strahm (2), Nyström (1), Rohr, Kalt, Corluka (4), Allemann (2), Schnyder (1), Gantner (1), Hirt
Strafen
5 x 2 (Kusio, Weingartner, Corluka, Schnyder und Gantner)
Bemerkungen
BSV ohne Stettler, Aufdenblatten, Arn und Brändle (verletzt/krank/überzählig)
Text:
Adriana Lehmann
Bild:
Nikolai Lehmann